
Medienunternehmen haben in der Wirtschaft eine besondere Stellung. Die Medienwirtschaft ist nicht nur ein Wirtschaftsbereich von immer größer werdender ökonomischer Bedeutung, Medienunternehmen sind auch auf einem demokratie- und kulturpolitisch sehr sensiblen Markt tätig. Daraus ergibt sich ein hohes Konfliktpotential. Die Frage, wie der Staat den Medienmarkt reglementiert, ist daher sowohl wirtschaftspolitisch als auch demokratie- und kulturpolitisch von besonderer Bedeutung. Die aus Wissenschaft und Praxis stammenden Autoren dieses Buches beschäftigen sich mit der Stellung der Medien im Spannungsfeld von Freiheit und Verantwortung, den tatsächlichen Strukturen und dem rechtlichen Rahmen der Medienlandschaft, der Medienaufsicht, mit innerer Medienfreiheit und Arbeitsrecht, der Medienfusionskontrolle, rundfunkrechtlichen Problemen des Medienverbundes sowie mit den wettbewerbsrechtlichen Grenzen der Werbung für Medien.