
Rechtsinformatik Band 7
Das heurige Jahrbuch ist in neun Themengruppen gegliedert: Es behandelt die theoretischen Aspekte der Rechtsinformatik und die rechtlichen und soziopolitischen Aspekte des e-Governments sowie seine Prozessmodellierung. Beschrieben wird die Kundmachung im Internet, e-Voting, die e-Justiz sowie der Zugang zur Rechtsinformation. Es befinden sich im Buch Kapitel über IT-Anwendungen und die Visualisierung im Recht. Weiters werden allgemeine Aspekte, Urheberrecht und Datenschutz im Bereich des IT-Rechts und des e-Commerce erörtert. Die Dynamik der wissenschaftlichen Forschungen bleibt bemerkenswert. E-Government ist noch stärker der Schwerpunkt von IT-Anwendungen geworden, steht aber jetzt auch im Zentrum rechtlicher und theoretischer Fragestellungen. Diese neue Schwerpunktsetzung zur Rechtstheorie ist auch jüngst vom schwedischen IT Law Observatory herausgestrichen worden. Rechtsdogmatische Disziplinen übernehmen Fragestellungen der Rechtsinformatik und betten diese in ihre Wissenschaft ein. Der Rechtsinformatik bleibt die Aufgabe, das Phänomen Computer und Recht fächerübergreifend und kritisch reflektierend zu behandeln und anderen Rechtsdisziplinen Leitpunkte zur praktischen und wissenschaftlichen Auseinandersetzung zu geben. Herbert Fiedler als maßgeblicher Rechtsinformatiker der letzten 30 Jahre im deutschen Sprachraum gibt einen Abriss seiner Konzeption der Rechtsinformatik als Integrationsdisziplin. 610 Seiten