Videokameras in Mehrparteienhäusern – Unter besonderer Berücksichtigung der zivilrechtlichen Zulässigkeit von Videokamera-Attrappen

Die zivilrechtliche Zulässigkeit von Videokamera-Attrappen wird nach § 16 ABGB, der sogenannten Generalklausel des Persönlichkeitsrechts, beurteilt.
Diese Arbeit untersucht, inwiefern allgemeine Wertungsvorstellungen, insbesondere des § 50a DSG 2000 (Videoüberwachung), als Konkretisierungsmaterial für das Recht auf Wahrung der Geheim- und Privatsphäre in Bezug auf die Zulässigkeit von Videokamera-Attrappen fruchtbar gemacht werden können.

Digitaler Fußabdruck im Licht des EU Rechts: Morgen und heute

Diese Arbeit zielt insbesondere darauf, die ausgewählten wichtigen Aspekte des Datenschutzrechts, die sich auf das digitalen Fußabdruck einer Einzelperson beziehen, ins Licht der aktuellen Reform des EU-Datenschutzrechts zu stellen, die Aufmerksamkeit auf die wichtigsten Änderungen zu lenken und ungelöst verbliebene Fragen wieder neu zu stellen.

Die Zulässigkeit der Verwendung von Action Cams durch Privatpersonen

Das Filmen mit Action Cams liegt im Trend. Oft wird dabei aber außer Acht gelassen, dass die Aufnahmen nur solange rechtlich unproblematisch sind, als keine anderen Personen darin aufscheinen. Folgende Arbeit behandelt die Zulässigkeit der Nutzung von Action Cams im öffentlichen Raum aus datenschutzrechtlicher Sicht, zeigt Berührungspunkte zu Grundrechten auf und prüft inwieweit eine Weitergabe oder Veröffentlichung erstellter Videos erlaubt ist.

Der Begriff der Verbreitung an der Öffentlichkeit in der Richtlinie 2001/29/EG

Abstrakt: Ziel dieser Arbeit ist, ausgewählte Aspekte des Begriffs der Verbreitung des Originals
eines Werks oder eines Vervielfältigungsstücks an die Öffentlichkeit, wie verstanden in der
RL 2001/29/EG, im Kontext der relevanten völkerrechtlichen Vorschriften und insbesondere
der Rechtsprechung des EuGHs zu beschreiben, zu analysieren und zu erläutern, und die Aufmerksamkeit zu seinen unklaren Punkte und mögliche Lösungen zu lenken.

Die Datenschutz-Grundverordnung: Das neue Datenschutzrecht und die Auswirkungen auf Energieversorgungsunternehmen

Am Beginn steht ein Überblick über die gesetzlichen Rahmenbedingungen. Im zweiten Schritt werden die wesentlichen Verarbeitungstätigkeiten eines Energieversorgungsunternehmens aufgezeigt. Anschließend werden die Anforderungen der DSGVO für diese Verarbeitungstätigkeiten veranschaulicht. Es werden spezifische Fragen der Energiebranche behandelt, zB ob der Netzbetreiber aus Unbundlinggründen einen eigenen Datenschutzbeauftragten benennen muss.

Nachverfolgung von Benutzer und Benutzerinnen im Unternehmen mittels Big Data unter Berücksichtigung rechtlicher und wirtschaftlicher Aspekte

Phishing von digitalen Identitäten stellt für Unternehmen eine große Gefahr dar. Um die Verwendung von entwendeten Identitäten auffinden zu können, werden personenbezogene Daten, bspw Benutzernamen gespeichert, verarbeitet und analysiert (Big Data). Diese Diplomarbeit wirft die Fragestellung auf, ob diese Datenverarbeitung von personenbezogenen Daten rechtmäßig erfolgen kann.

Das Grundrecht auf Datenschutz in der Weltrisikogesellschaft von Ulrich Beck

Mit der Arbeit wird festgestellt, dass die Gesellschaft gerade durch die Entwicklungen im Bereich IT ein Recht auf Datentschutz benötigt. Um diese These zu belegen, wird die Theorie der Weltrisikogesellschaft von Ulrich Beck herangezogen. Es zeigt sich jedoch im Ergebins, dass das österreichische DSG 2000 nicht ausreicht, die Mitglieder der Gesellschaft vor einer möglichen Selbstvernichtung zu schützen.

Datentransfer in die USA durch Enterprise Social Networks

Zunächst erfolgt die Darstellung der Rechtslage in Bezug auf die Übermittlung personenbezogener Daten in die USA. Die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) findet entsprechende Berücksichtigung. Der rechtlichen Aufarbeitung folgt eine Analyse anhand des Enterprise Social Networks
(ESN) „Workplace by Facebook“ sowie in Grundzügen eine Erläuterung der verwendeten Technologie.

Die neue EU-Datenschutzreform – eine Analyse ausgewählter Bereiche der „Datenschutz-Grundverordnung“ und deren Auswirkungen auf das österreichische Datenschutzgefüge

Diese Diplomarbeit widmet sich der Untersuchung ausgewählter Bereiche der DSGVO und deren Auswirkungen auf das österreichische DSG. Der Hauptteil der Arbeit befasst sich insb. mit den sogenannten „Betroffenenrechten“ sowie deren Durchsetzungsmöglichkeiten. Diesbezüglich wird, soweit dies möglich ist, die derzeitige Rechtslage unter Heranziehung der einschlägigen Judikatur mit jener nach der DSGVO verglichen, um die Unterschiede herauszuarbeiten.

Der digitale Nachlass unter besonderer Berücksichtigung des postmortalen Persönlichkeitsrechts

Die Frage der Vererblichkeit des „digitalen Nachlasses“, sowie die Handhabung der sich daraus ergebenden Probleme, wurde in den letzten Jahren verstärkt in der öst. Literatur diskutiert. Die zentralen Fragen der Vererblichkeit des „digitalen Nachlasses“ anhand ausgewählter hinterlassener digitaler Güter, sowie das Zugangsrecht der Erben bzw des Gerichtskommissärs und mögliche Lösungsvorschläge werden im Rahmen der Arbeit uA behandelt.